| 21. Lohmar Open (02.09. - 14.10.2005) |
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Turnierbericht von Wolf Meißner Dr. Torsten Behl heißt der verdiente Sieger des diesjährigen Lohmar Opens. Torsten, der in keinem seiner Spiele in Verlustgefahr geriet, führte von der ersten bis zur letzten Runde das Teilnehmerfeld an und zeigte das reifste Schach. Die Überraschung des Turniers gelang dem Zweitplazierten Hartmut Fast. Dem Gast vom SG Siebengebirge und Vierten der Setzliste, gelangen gegen die stärker eingeschätzten Lohmarer Spieler Wolf Meißner und Sven Akstinat 1,5 Punkte aus zwei Partien. Ausdruck findet diese Leistung in der Ratingverbesserung von 29 DWZ-Punkten. Wolf Meißner kann mit seinem dritten Platz nicht ganz zufrieden sein. Wolf konnte einige gute oder gewonnener Stellungen nicht zum Sieg führen und verlor so entscheidende Punkte. Den Erwartungen entsprechende Leistungen zeigten die Lohmarer Dietrich Neuhaus und Daniel Göller. Beide erzielten mehr als 50 Prozentpunkte und mit etwas Glück (Dietrich) oder weniger Respekt (Daniel) hätte es auch noch besser kommen können. Sven Akstinat hinkt seiner Form noch hinterher. Einige scharf angelegten Eröffnungen brachten nicht den erhofften Erfolg. Zudem hatte Sven das Handicap, eine Runde aussetzen zu müssen. Etwas unglücklich war die Vorstellung von Jürgen Karwatzki. Jürgen bevorzugt den Königsangriff um jeden Preis, doch manchmal wird er Opfer seiner selbst herbeigeführten Verwicklungen. Den größten Ratingsprung von 40 (!) DWZ-Punkten gelang Andreas van Eckeren vom SG Siebengebirge. Mit nur 1223 Ratingpunkten angereist, schaffte Andreas immerhin 3,5/7 Punkte und holte sich den 1500-Ratingpreis. Ludwig Behr, einer der beiden Senioren unseres Turniers, zeigt auch in fortgeschrittenem Alter noch gutes und erfolgreiches Schach. Mit 3/7 Punkten hat sich Ludwig den Seniorenpreis redlich verdient. Etwas schwierig zu beurteilen ist die Leistung unserer Jugendspieler Daniel Pinto Pereira und Nils Mitze. Daniel hat sich in der letzten Zeit stark verbessert und zeigte dies auch in seinen Partien. Nils spielte noch vor Jahresfrist sehr erfolgreich, wirkte in diesem Turnier aber sehr unkonzentriert. Weil Nils zudem noch eine Runde aussetzen musste, ging der Jugendpreis schließlich an Daniel. Dem Letztplazierten Franz-Josef Helfer fehlt so gut wie jede Spielpraxis. Trotzdem zeigte er in einigen Partien ordentliches Spielverständnis. Vielleicht ist beim nächsten Mal ja der eine oder andere Sieg möglich. Zum Schluss ein besonderer Dank an Joachim Fleischer, der die Turnierdaten in absoluter Rekordzeit aufbereitete und an die Teilnehmer verschickte sowie an unseren Bundesligaschiedsrichter Dieter von Häfen, der unser Open überwachte und die Partienotationen noch am Spielabend digitalisierte. Bildgalerie
Abschlusstabelle
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